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Anleitung zur Selbsthilfe

Historisch: verdächtige Person

Was tun

  1. Bei Bedrohung oder Einschüchterung Schutz und Hilfe suchen. Bei Krankheit Beschwerden nennen und medizinische Hilfe holen.
  2. Bedrohung oder unmittelbare Gefahr: Notruf. Ohne akute Gefahr örtlichen nicht dringenden Meldeweg nutzen.
  3. Ort und eigene Beobachtung nennen. Unsicherheiten ausdrücklich sagen.
  4. Geschützt warten. Unmögliche Flucht oder Sprache melden. Ohne Telefon jemanden um sicheren Anruf bitten. Neue Gefahr mitteilen.
  5. Bei Anschuldigung oder Bedrohung Schutz erbitten. „Ich brauche medizinische Hilfe“ oder „Verständigung fällt mir schwer“ sagen. Umstehenden keine Krankheit erklären müssen.

Was vermeiden

  1. Nicht konfrontieren oder zur Untersuchung nähergehen. Eigene Sicherheit zuerst.
  2. Aussehen, Herkunft, Religion oder Behinderung belegen keine Gefahr. Konkrete Vorgänge beschreiben.
  3. Person nicht verfolgen, durchsuchen oder als verdächtig veröffentlichen. Hilfe wegen konkreter Vorgänge, nicht Aussehen anfordern.
Verwirrtheit/Orientierungslosigkeit: unterstützenKranke Person/ohne Reaktion: medizinische HilfeKind gefährdet: SchutzBedrohung/Belästigung: Eigenschutz