Was tun
- Nur bei gefahrloser Näherung helfen. Bei Gas, Chemikalien oder Gewalt von sicherem Ort anrufen.
- Starker Bauchschmerz, anhaltendes Erbrechen, Blutung oder schnelle Atmung: sofort ärztliche Hilfe.
- Ruhe. Wach und sicher schluckfähig: Schlucke anbieten. Baby: gewohnte Nahrung wenn möglich. Individuelle ärztliche Anweisung, kein improvisiertes Zusatzwasser.
- Keine Reaktion: Notruf. Keine normale Atmung: Wiederbelebung nach Anleitung der Leitstelle beginnen.
- Wach: bequemes Liegen unterstützen. Falls unmöglich oder unerwünscht, Stuhl heranbringen. Stellung nicht erzwingen, Veränderungen beobachten.
- Ort und Beschwerden nennen. Kein Telefon/Empfang: andere um Anruf von sicherem Ort bitten. Hilfe nicht fürs Sammeln von Sachen verzögern.
- Schläfrigkeit, extreme Schwäche oder Blutung: sofort Hilfe, auch nach sinkendem Fieber. Nicht selbst behandeln. Vorerkrankungen/Medikamente nennen.
- Sehr gereiztes Kind, starke Schmerzen, Trinken wegen Erbrechen unmöglich oder Atemnot: sofort Hilfe. Babyalter nennen. Keine Trinkmengen erzwingen.
- Ärztliche Flüssigkeitsbegrenzung dem Team nennen, Rat einholen. Keine großen Mengen erzwingen oder Behandlung eigenmächtig ändern.
Was vermeiden
- Für diese Beschwerden kein Ibuprofen oder Aspirin nehmen: Blutungsrisiko.
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