Was tun
- Bei aktueller Gewalt/Gefahr Polizei von sicherem Ort rufen.
- Ohne Verhör zuhören. Sagen: „Gut, dass du es erzählst. Du bist nicht schuld.“
- Bei Kindesmisshandlung Fono Ayuda 147 kontaktieren. Bei akuter Gefahr zusätzlich Polizei/medizinische Hilfe.
- Erklären, dass du Schutzhilfe holst. Eigene Worte des Kindes notieren, zeitnah melden.
- Sicher: vertraute Begleitung fern vom Täter holen. Ort/Bewegungs- oder Sprachhindernis nennen. Neue Gefahr: sicheren Schutz aufsuchen/melden, nicht für Beweise warten.
- Halsdruck/Erstickung: sofort ärztlich, auch ohne Spuren. Stimm-/Schluck-/Atemstörung/Ohnmacht/Verwirrtheit: sofort Notruf. Nicht Symptome abwarten/Hals massieren.
- Bei sicherem unbeteiligtem Erwachsenen bleiben. Beschuldigten nicht konfrontieren/verhören/Intimbereich untersuchen/fotografieren. Verletzung/Erstickung/Schmerz ärztlich. Schutzkontakt erklären.
Was vermeiden
- Schädigende Person nicht konfrontieren oder Geheimhaltung des Missbrauchs versprechen.
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