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Anleitung zur Selbsthilfe

Häusliche Gewalt

Was tun

  1. Bei aktueller Gewalt/Gefahr Polizei von sicherem Ort rufen.
  2. In Sicherheit Sicherheitsplan erbitten. Zielort dem Täter nicht offenlegen.
  3. Bei überwachtem Handy Hilfe wenn gefahrlos möglich über sichereres Gerät suchen.
  4. Nach Halsdruck oder verhinderter Atmung sofort medizinisch abklären, auch ohne Spuren.
  5. Sicher: vertraute Begleitung fern vom Täter holen. Ort/Bewegungs- oder Sprachhindernis nennen. Neue Gefahr: sicheren Schutz aufsuchen/melden, nicht für Beweise warten.
  6. Halsdruck/Erstickung: sofort ärztlich, auch ohne Spuren. Stimm-/Schluck-/Atemstörung/Ohnmacht/Verwirrtheit: sofort Notruf. Nicht Symptome abwarten/Hals massieren.
  7. Kind dabei: sicherer unbeteiligter Erwachsener/Kinderschutz. Täter nicht konfrontieren/Schutzort verraten. Kein sicherer Ausgang: Ort Leitstelle melden, kein gefährlicher Improvisationstransport.

Was vermeiden

  1. Täter nicht konfrontieren, während Gefahr keine Vermittlung organisieren.
  2. Schnellausstieg löscht weder Verlauf noch Überwachung. Passwort-/Zugriffsänderungen können Gefahr erhöhen: Sicherheitsplanung nutzen.
Starke BlutungKopfschlagVerletzung/Unwohlsein: ErstbeurteilungKind gefährdet