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Anleitung zur Hilfe einer anderen Person

Häusliche Gewalt

Was tun

  1. Bei aktueller Gewalt/Gefahr Polizei von sicherem Ort rufen.
  2. Wenn sicher privat sprechen. Ohne Schuldzuweisung oder Druck zum Erzählen/Gehen zuhören.
  3. Bei Verletzung medizinische Begleitung anbieten. Nach benötigter Hilfe fragen.
  4. Für Frauen bietet SOS Mujer 137 Unterstützung. Polizeiliche Anzeige erfolgt getrennt.
  5. Sicher: vertraute Begleitung fern vom Täter holen. Ort/Bewegungs- oder Sprachhindernis nennen. Neue Gefahr: sicheren Schutz aufsuchen/melden, nicht für Beweise warten.
  6. Halsdruck/Erstickung: sofort ärztlich, auch ohne Spuren. Stimm-/Schluck-/Atemstörung/Ohnmacht/Verwirrtheit: sofort Notruf. Nicht Symptome abwarten/Hals massieren.
  7. Kind dabei: sicherer unbeteiligter Erwachsener/Kinderschutz. Täter nicht konfrontieren/Schutzort verraten. Kein sicherer Ausgang: Ort Leitstelle melden, kein gefährlicher Improvisationstransport.

Was vermeiden

  1. Täter nicht konfrontieren, während Gefahr keine Vermittlung organisieren.
  2. Schnellausstieg löscht weder Verlauf noch Überwachung. Passwort-/Zugriffsänderungen können Gefahr erhöhen: Sicherheitsplanung nutzen.
Starke BlutungKopfschlagVerletzung/Unwohlsein: ErstbeurteilungKind gefährdet