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Anleitung zur Hilfe einer anderen Person

Sexualisierte Gewalt

Was tun

  1. Bei aktueller Gewalt/Gefahr Polizei von sicherem Ort rufen.
  2. Zuhören und ernst nehmen. Keine Details verlangen. Vor Berührung/Umarmung fragen.
  3. Medizinische Begleitung anbieten. Entscheidungen respektieren. Hilfe ohne sofortige vollständige Schilderung ermöglichen.
  4. Bei Kind oder fehlender Schutzfähigkeit Fachschutz und medizinische Hilfe kontaktieren.
  5. Sicher: vertraute Begleitung fern vom Täter holen. Ort/Bewegungs- oder Sprachhindernis nennen. Neue Gefahr: sicheren Schutz aufsuchen/melden, nicht für Beweise warten.
  6. Halsdruck/Erstickung: sofort ärztlich, auch ohne Spuren. Stimm-/Schluck-/Atemstörung/Ohnmacht/Verwirrtheit: sofort Notruf. Nicht Symptome abwarten/Hals massieren.
  7. Dringend Hilfe auch später/nach Waschen. Verletzungsversorgung nicht für Beweise verzögern. Zum Aufbewahren von Kleidung Dienst fragen, nicht allen Details erzählen.

Was vermeiden

  1. Du bist nicht schuld. Keine Heim-Probenkits verwenden oder Hilfe zur Spurensuche verzögern.
Starke BlutungKopfschlagVerletzung/Unwohlsein: ErstbeurteilungKind/kann sich nicht schützen